Die geplanten Maßnahmen der Bundesregierung zur Einführung einer Paketsteuer stoßen bei uns auf klare Ablehnung. Faire Wettbewerbsbedingungen gegenüber internationalen Billigplattformen sind notwendig, doch eine pauschale Paketsteuer würde am Ende vor allem österreichische Konsumentinnen und Konsumenten sowie heimische Betriebe belasten. Gerade in Zeiten anhaltender Teuerung braucht es Entlastung statt neuer zusätzlicher Belastungen im Alltag.

Natürlich braucht es faire Regeln gegenüber internationalen Billigplattformen wie Temu oder Shein. Es kann nicht sein, dass Unternehmen aus Drittstaaten Wettbewerbsvorteile gegenüber heimischen Betrieben haben. Aber eine pauschale Paketsteuer ist der falsche Weg, wenn am Ende österreichische Händler und die Menschen im eigenen Land die Rechnung bezahlen müssen.

– JVP-Landesobmann Daniel Heintz

 

.Neue Belastung für junge Menschen

Gerade junge Menschen kaufen heute selbstverständlich online ein. Viele Produkte sind regional oft gar nicht verfügbar oder können online deutlich günstiger erworben werden. Eine zusätzliche Paketsteuer würde daher vor allem jene treffen, die ohnehin bereits mit steigenden Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben.

Wir befürchten, dass die geplante Abgabe letztlich einfach auf die Preise aufgeschlagen wird und damit insbesondere junge Menschen, Familien und Studierende zusätzlich belastet werden.

Die geplante Steuer wird am Ende einfach auf die Preise aufgeschlagen. Das trifft besonders junge Menschen, Familien und Studierende, die ohnehin bereits massiv unter den gestiegenen Lebenshaltungskosten leiden.

– JVP-Landesobmann Daniel Heintz

Fairen Wettbewerb statt neuer Steuern

Wir fordern die Bundesregierung auf, die geplante Paketsteuer nochmals zu überdenken. Wer unfairen Wettbewerb bekämpfen will, muss gezielt gegen Billigimporte aus Drittstaaten vorgehen, anstatt österreichische Konsumentinnen und Konsumenten sowie heimische Unternehmen zusätzlich zu belasten.

Gerade regionale Betriebe und heimische Händler stehen bereits unter enormem Druck. Deshalb braucht es Lösungen, die fairen Wettbewerb sicherstellen, ohne die junge Generation und die heimische Wirtschaft mit neuen Steuern zu belasten.

Wer unfairen Wettbewerb bekämpfen will, muss gezielt gegen Billigimporte aus Drittstaaten vorgehen und nicht neue Belastungen für österreichische Konsumentinnen und Konsumenten schaffen. Gerade regionale Betriebe und heimische Händler stehen ohnehin bereits unter enormem Druck.

– JVP-Landesobmann Daniel Heintz